Deutschland

Potsdam

Potsdam ist eine Wohltat für die Seele

Über Postdam

Potsdam
Die Entwicklung der Stadt Potsdam ist eng mit der Geschichte Preußens verbunden. Dessen Könige waren es, die Potsdam den Aufstieg von einem eher unbedeutenden Landstädtchen inmitten der Havelsümpfe zur glanzvollen Residenzstadt ermöglichten. Mit der Schloss- und Parkanlage von Sanssouci erlangte die Stadt schließlich ihren Ruf als „Versailles des Nordens“. Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass ihre architektonischen und kulturellen Highlights den Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden haben.
Heute ist das von der beeindruckenden Fluss- und Seenlandschaft der Havel umgebene Potsdam als Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg mit seinen Schlössern und Parkanlagen, seiner barocken Altstadt und mach anderem Schmuckstück eine der touristisch attraktivsten Städte Deutschlands. Wir laden Sie ein, an einer unserer individuellen Stadtführungen durch Potsdam teilzunehmen und dabei die meisten der eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenzulernen.

Tours Posdam


  • Bekannteste Villen in Berlin und Potsdam

  • Tour von Berlin nach Potsdam

  • Führung durch Potsdam

Stadtplan Postdam

Sehenswürdigkeiten Potsdam

Um Sie ein wenig neugierig zu machen und damit Ihr Interesse zu steigern, an einer der von uns gestalteten Führungen durch die Kulturlandschaften dieser Stadt teilzunehmen, möchten wir Ihnen einige der attraktivsten Sehenswürdigkeiten von Potsdam kurz vorstellen.
1. Schloss und Park Sanssouci
Zunächst widmen wir uns Schloss und Park Sanssouci. Das Schloss Sanssouci wurde als kleinerer barocker Bau Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und knapp hundert Jahre später zu seiner heutigen langgestreckten Form erweitert. Die berühmt gewordene Gartenansicht zeigt das Schloss oberhalb eines barocken Ziergartens, hinter dem sich die Weinbergterrassen erstrecken. Die luxuriöse Innenausstattung von Schloss Sanssouci kann mit Unterstützung durch einen Audioguide besichtigt werden. Die durch den Schlosspark führenden Wege erlauben die Besichtigung weiterer Gartenarchitekturen, von denen einige nachfolgend vorgestellt werden.
2. Neue Palais
Beim Neue Palais handelt es sich um eine, um das Jahr 1755 erbaute, dreigeschossige spätbarocke Dreiflügelanlage. Mehr als 400 aus Sandstein geformte Figuren schmücken die etwa 250 Meter lange Anlage, die in ihrem Innern prunkvolle Festsäle wie den mit wertvollen Steinen und Fossilien verzierten Grottensaal und den über zwei Etagen führenden Marmorsaal beherbergt. Im Südflügel des Palais befindet sich ein im antiken Stil eingerichtetes, prachtvolles und noch heute bespieltes Schlosstheater, dessen Theaterräume im 18. Jahrhundert entstanden sind.
3. Orangerie
Die im nördlichen Bereich des Schlossparks befindliche Dreiflügelanlage der Neuen Orangerie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts. Erbaut unter Friedrich Wilhelm IV. zeigt sich ihr schlossähnlicher Bau im italienischen Renaissancestil mit einer Doppelturmanlage des Mittelbaus. Die langen Pflanzenhallen besitzen zum Teil bodentiefe Sprossenfenster, die von Figurennischen unterbrochen werden. In diesen befinden sich als Allegorien dargestellt die Jahreszeiten und Monate eines Jahres. Der Säulenhof und eine Terrasse werden im Sommer für die Durchführung von Konzerten und Veranstaltungen der Potsdamer Musikfestspiele genutzt.
4. Belvedere
Ebenfalls als Doppelturmanlage stellt sich das den Pfingstberg schmückende, in zwei Bauabschnitten im Stil der Renaissance errichtete Belvedere dar. Freitreppen führen zu seinen Kolonnaden und den Türmen und zu den durch einen Arkadengang verbundenen Kabinetten. Feuchtigkeitsschäden und mangelnde Pflege führten im 20. Jahrhundert zu einem Verfall des einstigen Lustschlosses, das erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands mit der Hilfe großzügiger Spenden restauriert werden konnte. An der Westseite des Pfingstberges befindet sich der Jüdische Friedhof mit Grabsteinen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
5. Chinesische Teehaus
Das Chinesische Teehaus wurde Mitte des 18. Jahrhunderts mit einem kleeblattförmigen Grundriss als Gartenpavillon erbaut. Seine Außenwände zieren vergoldete Sandsteinsäulen und lebensgroße vergoldete Sandsteinplastiken von Chinesen, die allerdings europäische Gesichtszüge aufweisen. Als Ursache hierfür gelten die den Bildhauern als Modelle dienenden Menschen aus der Umgebung. Das Innere des Teehauses besitzt ein aus asiatischen Motiven bestehendes Deckengemälde.
6. Schloss Cecilienhof
Mit dem Schloss Cecilienhof und dem Schloss Babelsberg ist Potsdam Standort weiterer zwei Schlösser. Beim Schloss Cecilienhof handelt es sich um einen um mehrere Höfe errichteten, mehrflügeligen Fachwerkbau. Gelegen im Norden von Potsdam am Ufer des Jungfernsees erhielt das Schloss mit der im August 1945 in ihm stattfindenden Potsdamer Konferenz seine weltgeschichtliche Bedeutung.
7. Schloss Babelsberg
Schloss Babelsberg wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts in mehreren Bauphasen als Sommerschloss im Stil einer spätromanischen Schlossburg erbaut. Der das Schloss umgebende großflächige Park wurde zunächst von Lenné und später von Fürst von Pückler-Muskau ausgestaltet. Neben dem Park Sanssouci und den im Norden Potsdams liegenden Neuen Garten gilt er als dritter großer Landschaftsgarten der Stadt.
8. Alte Markt
Der Alte Markt ist das historische Zentrum von Potsdam. Sein Schmuckstück ist das mit seiner historischen Fassade 2014 nach vier Jahren Bauzeit als Landtag übergebene Neue Schloss. Mit seinem barocken, von Knobelsdorff entworfenem Portal bildet es zusammen mit dem Alten Rathaus, der im klassizistischen Stil erbauten Nikolaikirche und dem restaurierten Obelisk aus dem Jahr 1755 die unmittelbare Umgebung und das Zentrum eines der schönsten Plätze Europas.
9. Russische Kolonie Alexandrowka
Die im nördlichen Bereich der Stadt am Fuße des Kapellenbergs liegende Russische Kolonie Alexandrowka wurde 1826/27 auf Veranlassung Friedrich Wilhelm III. zum Gedenken an den verstorbenen russischen Zaren Alexander I. angelegt. Sie besteht aus 13 kunstvoll verzierten Blockhäusern und Gehöften. Die sie umgebende Gartenanlage wurde mit historischen Obstsorten neu bepflanzt. Etwas abseits, auf dem Kapellenberg, steht neben einem Königlichen Landhaus die Alexander-Newski-Kapelle.
10. Holländische Viertel
In der Mitte des 18. Jahrhunderts ließ Friedrich Wilhelm I. das Holländische Viertel als Wohnungen für Einwanderer aus Holland erbauen. Dabei entstanden 134 schmucke zweigeschossige Backsteinhäuser in Reihenbauweise, die vier Karrees bildeten. Typisch für die Häuser sind ihre abwechselnd erscheinenden Sattel- und Walmdächer, die dem Viertel einen besonderen Reiz verleihen. In den durchweg restaurierten Häusern befinden sich heute neben Wohnungen verschiedene kleine Läden, Galerien, Restaurants und Cafés.